Sonntag, 6. Oktober 2013

Freisebad Görlitz

Durch eine Ausschreibung in der Model-Kartei wurde ich auf diesen Ort aufmerksam. Die Suche nach einem passenden Modell war anfangs nicht so einfach, aber dann fand sich doch noch eine sehr interessierte und engagierte junge Frau.
Mit dabei war auch Eugen E. Mesow, leider sagte sein Modell äußerst kurzfristig ab und so waren wir nur noch zu dritt, denn der andere Fotograf vor Ort konnte plötzlich auch nicht mehr. Das war uns ganz Recht, so konnten wir uns in dem interessanten Gebäude austoben.

Ein stillgelegtes Hallenbad mit einem nicht sehr großen Becken und einigen weiteren, sehr kleinen Becken, vermutlich Kaltwasser enthaltend, für den erfrischenden Sprung ins Nass nach der Sauna.
Die Lichtsituation war sehr schwierig, wie immer wollte ich auch ohne Blitz arbeiten. Auch die vielen Markierungen des letzten Hollywood Filmdrehs halfen nicht weiter... So entstanden besondere Lichtstimmungen:







Freitag, 13. September 2013

Schweiz...

Nun ist der Urlaub schon wieder ein paar Wochen Vergangenheit, aber es gibt wunderschöne Erinnerungen. An einigen kann ich euch teilhaben lassen, denn es entstanden einige gute Fotos.
Zusammen mit einer guten Freundin ging es also in Höhen zwischen 2000 und 2500m, um dort Erholung zu finden aber auch etwas zu arbeiten. Auf einigen Wanderungen fanden wir sehenswerte Orte, die wir für spontane Fotoshootings nutzten. Vor hohen Bergen, an einem Wasserfall und reißenden Gebirgsbächen konnten wir uns austoben und Mensch sowie Natur in ihrer unveränderten Form im Bild festhalten. Es hat uns ungeheuer viel Spaß bereitet und wir kamen sehr schnell zu der Erkenntnis: da geht noch mehr. Vor allem der San Bernardino Pass hatte es uns angetan, hier entstanden nur wenige Fotos, weil zu viele Menschen dort sind und das nicht geplant war, somit hatte ich gerade eine viel zu kleine CF-Karte in der Kamera und die Rolleiflex sogar im Auto gelassen.
Hier nun eine kleine erste Auswahl an Fotos, es warten noch viele auf ihre Bearbeitung, was mich sicherlich in Herbst und Winter beschäftigen wird.





Donnerstag, 25. Juli 2013

Unter dem Dach einer alten Mühle

Wie schon am 6. Juli geschrieben, war ich im Gemäuer der ehemaligen Mühle unterwegs. Nun schon drei Mal, mit drei sehr unterschiedlichen Frauen.
Zuerst habe ich, was manch Einen verwundern wird, die analogen Fotos fertig. Nun, die Auswahl aus 12 gemachten Fotos ist schneller erledigt, als aus 180 digitalen Bildern, bei denen lasse ich mir mehr Zeit. Lange Rede, kurzer Sinn, hier sind ein paar Werke von den drei Schönen:

















Dienstag, 9. Juli 2013

Mit Schirm, Charme und Melone

Nein, ich meine nicht die englische Serie sondern die liebe D., welche zur Fotosession mit selbigen Utensilien auftauchte. Das passte dann auch nicht ganz schlecht zur gewählten, etwas seltsamen Location.
Was man beim Wandern nicht alles so findet, dieses seltsame Konstrukt hatte es mir angetan und so musste ich dort unbedingt Fotos machen. An einem schönen Tag war es dann neulich auch soweit, das drohende Gewitter erkannte unsere Absichten und verkrümelte sich. Genauso wie das spazierende Ehepaar - "ach guck mal, die machen da Fotos!".
Einer meiner uralten, völlig überlagerten Kodak Ektachrome Panther war die Wahl für den Film, man weiß nie was genau rauskommt und meist sind die Kontraste völlig falsch. Aber das ist das Reizvolle daran. Es gibt aber auch etliche Zeitgenossen, die damit nicht klar kommen und immer technisch perfekte Fotos wollen und nur solche für gute halten. Leider kommen sie nicht über ihren Horizont hinaus und können sich vorstellen, dass man genau das Gegenteil, die Fehler gut findet. Nun ja, Pech für sie.

Ein paar Fotos (auch wenn es ein Diafilm ist) habe ich eiskalt in S/W umgewandelt, fand ich da und dort auch sehr spannend. Schließlich könnte man sie auch umkopieren, aber ich hab es digital gelöst...







Samstag, 6. Juli 2013

Fotosession in alter Mühle

Heute hatte ich wieder die große Freude mit Antje zu fotografieren, lange genug ist es nun her, seit wir im äußerst eindrucksvollen ehemaligen Kraftwerk Vockerode zusammen gearbeitet haben.
Liebe Freunde sind auf Weltreise gegangen und dennoch hatte ich die Möglichkeit, in ihren Räumen zu fotografieren, vielen Dank an Kelle für das problemlose Überreichen des Schlüssels. K+H, wenn ihr das in der Ferne lesen solltet, dann freut euch schon mal auf einige schöne Bilder, die bei euch entstanden sind.

Es war sehr warm, zum Glück wehte immer mal wieder ein kühlender Wind durch die kaputten Fenster des Dachbodens.
Trotz Schmutz und Tierkadaver gelangen uns einige schöne Werke, die nun gesichtet und ausgewählt werden wollen. Das wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, also etwas Geduld, bis hier die ersten Fotos auftauchen.
Das Licht war schwierig zu meistern in der Location, sehr hoch der Kontrastumfang und brutale Spitzlichter brachten mich zusätzlich zur Wärme unter dem Dach zum schwitzen. Aber im Automatikmodus Bilder machen kann jeder, also ist so eine Herausforderung nur gut und spornt an.

Vielleicht gehe ich dort nocheinmal rein, wenn also eine interssierte Leserin Lust hat, in dunkler Umgebung mit recht viel Dreck Fotos zu machen, dann bin ich ganz Ohr...